Interview Lübecker Nachrichten

Aline Annabelle Schmidt

Aline Annabelle Schmidt

Lübeck – Am Donnerstag (14. Januar) zieht die Lübeckerin Aline Annabelle in „Die Model-WG“ auf Pro7. Die LN haben vorher mit ihr gesprochen.

Lübecker Nachrichten: Wie wird man eigentlich Model?
Aline Annabelle: Ich bin nach dem Abi nach Hamburg gezogen, um dort zu studieren. Bekannte von mir haben eine Agentur und mich gefragt, ob ich nicht modeln will. Dann ging alles ganz schnell.

LN: Wollten Sie immer schon auf den Laufsteg?
Aline: Nein! Ich habe angefangen Soziologie zu studieren. Jetzt habe ich aber nicht mehr die Zeit dafür. Ich habe hauptsächlich im Ausland gearbeitet, war viel unterwegs. Ich habe es mit einem Fernstudium probiert, aber dafür war ich nicht motiviert genug. Irgendwann will ich aber weiter studieren. Modeln ist kein Beruf für immer. Man tut zu wenig für den Kopf! Ich werde mich für ein Kunst-Studium bewerben und gucken, ob sie mich nehmen.

LN: Wie ist das Leben als Model?
Aline: Ich arbeite mit tollen, kreativen Leuten zusammen. Auch die Fotoshootings bringen wahnsinnig viel Spaß. Es ist ein interessanter Nebenjob, der viel Geld bringt, wenn man Glück hat. Allerdings zahlt man auch viele Abgaben an die Agentur.

LN: Gibt es auch negative Seiten?
Aline: Natürlich. Das Model-Leben ist manchmal ziemlich anstrengend. Man ist viel von zuhause weg. Und dabei bin ich absolut norddeutsch und liebe das Meer. Im Ausland wohnt man in Model-Appartments, die meist nicht so schön sind. Man quetscht sich mit vielen Mädchen aus verschiedenen Ländern zusammen, die alle Heimweh haben. Es ist nicht so glamourös wie es gerne dargestellt wird.

LN: Warum ziehen Sie dann freiwillig nochmal in eine Model-WG?
Aline: Ich kenne Peyman Amin schon lange. Der hat mich gefragt, ob ich mitmachen würde. Ich habe lange überlegt, aber ich fand die Idee interessant und witzig. Jetzt bin ich drin.

LN: Wie verstehen Sie sich denn mit den anderen Models?
Aline: Wir verstehen uns alle besser als ich gedacht habe. Natürlich gibt es mal Ärger wegen Unordnung oder so, aber wir haben viel Spaß und es ist unglaublich spannend.

LN: Ist es nicht schwierig mit fünf attraktiven Konkurrentinnen zusammen zu wohnen?
Aline: Wir sind alle unterschiedliche Typen und nicht vergleichbar. Da muss man nicht eifersüchtig sein. Jeder Kunde sucht einen bestimmten Typ. Man versucht gute Arbeit zu leisten und freut sich, wenn man den Job bekommt. Aber man freut sich auch für den anderen.

LN: Tatsächlich?
Aline: Ja, wir haben uns wirklich alle befreundet. Man kommt sich näher, wenn man viel herumreist.

LN: Bei der ganzen Reiserei: Haben Sie denn manchmal noch Zeit für einen Abstecher nach Lübeck?
Aline: Auf jeden Fall. Ich habe viel Familie in Lübeck und kann immer gar nicht so lange weg, weil ich sonst Heimweh bekomme.

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~ von alineannabelleschmidt - 8. Januar 2010.

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